„Ehrlich gesagt war das eine ziemlich spontane Entscheidung“, erzählt sie mit einem Lächeln. „Eigentlich hatte ich gar nicht vor, mich aufstellen zu lassen – aber kurz bevor die Anmeldefrist ablief, habe ich beschlossen, es einfach zu versuchen.“ Ein Grund dafür war, dass sie sich in den vergangenen Jahren oft geärgert hatte, wie wenig man von den bisherigen Schülersprecherinnen und Schülersprechern mitbekam. „Außer dem bekannten Kulturtag hat man von ihnen nicht viel gehört. Da dachte ich mir: Das möchte ich versuchen zu verändern."
Was möchtest du in diesem Schuljahr für die Schüler und Schülerinnen erreichen?Ihr größtes Ziel ist eine bessere Kommunikation zwischen Schülerschaft und Schülersprecherteam. „Ich möchte, dass alle das Gefühl haben, ihre Ideen und Wünsche zählen. "Niemand soll denken, dass die Schülersprecherinnen irgendwo im Hintergrund agieren und keiner weiß, was sie tun." Sie möchte Räume schaffen, in denen Schüler und Schülerinnen Vorschläge einbringen können – sei es für Projekte, Aktionen oder Schulverbesserungen: „Mir ist wichtig, dass man merkt: Wir können gemeinsam wirklich etwas verändern.“
„Ich bin ja erst seit kurzem Schülersprecherin, aber es ist jetzt schon ganz schön stressig“, gibt sie ehrlich zu. „Es gibt keine richtige Anleitung dafür, wie man das alles machen soll – man muss am Anfang einfach ein bisschen freestylen und heraus-
finden, wie das ganze System funktioniert.“ Trotzdem bleibt sie positiv und nimmt die Herausforderung mit Humor und Engagement an. „Man lernt jeden Tag dazu, und das ist eigentlich das Spannende daran.“
Wie sollen sich die Schüler und Schülerinnen später an deine Amtszeit erinnern?„Hoffentlich gut – und positiv!“, sagt sie, ohne zu zögern. „Ich wünsche mir, dass man sich daran erinnert, dass wir etwas be-wegt haben, dass wir zugehört haben und dass jeder das Gefühl hatte: Meine Stimme zählt.“















