Die Schüler des BORG Linz hießen die italienischen Gäste am Linzer Hauptbahnhof willkommen. Anschließend ging es in das Restaurant am Graben, wo der Inhaber Mario Peschel die Gruppe mit österreichischer Kulinarik willkommen hieß. Ein erster Aperitif rundete den ersten Abend ab und bot Raum für neue Gespräche, Menschen und erste Freundschaften.
Nach dem Vormittagsprogramm starteten Florentina, Fabio und Pia aus der 7kl damit, die italienische Gruppe durch die Linzer Innenstadt zu führen. Die Tour hat an der Hochburg der österreichischen Kultur und Gastronomie gestartet: Dem Leberkas-Pepi, der für viele italienische Schüler:innen eine kulinarische Premiere darstellte. Stationen wie der Hauptplatz, das Schlossmuseum und die Linzertorte bei Jindrak machten diesen Nachmittag unvergesslich. Selbst der Lehrer Francesco und sein Kollege zeigten sich beeindruckt von der Schönheit der Stadt Linz. Anschließend kehrte die Gruppe ins Hotel zurück, um sich für den nächsten Programmtag zu erholen.
Gut ausgeruht wurden die Schüler:innen am folgenden Tag erneut gefordert: In Zweiergruppen nahmen sie am regulären Unterricht des BORG Linz teil. Dieses „Hineinschnuppern“ ermöglichte ihnen spannende Einblicke in das österreichische Bildungssystem und die unterschiedlichen Unterrichtsformen.
Besonders der gemeinsame Unterricht hinterließ Eindruck bei den Gästen:„Anfangs befürchteten wir, dass die Schulstunden während unseres Erasmus-Aufenthalts die anstrengendsten Teile der Reise sein würden. Doch wir wurden positiv überrascht: Die Offenheit von Schüler:innen und Lehrkräften machte die kreativen Aktivitäten nicht nur angenehm, sondern verbesserte auch unsere Sprachkenntnisse. Diese Herzlichkeit hat unser Erasmus-Erlebnis besonders gemacht.“
— Cecilia Vittoria Perciaccante, 2B
Für die Schüler:innen des BORG Linz bot sich die Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen und ihre Italienischkenntnisse praktisch anzuwenden. Dieser Austausch machte deutlich, dass Sprache vor allem durch Begegnung lebendig wird.
Auch der schulische Vergleich zwischen Italien und Österreich regte zum Nachdenken an:
„Besonders beeindruckt hat mich, eine andere Art kennenzulernen, das schulische Umfeld zu leben: die Organisation, die Beziehung zwischen Schüler:innen und Lehrkräften, die Atmosphäre in den Klassen. Der Vergleich mit einer Realität, die sich so sehr von meiner in Italien unterscheidet, hat mich zum Nachdenken gebracht und mir geholfen, auch meine eigene Schule mit neuen Augen zu sehen. Auch wenn ich nur eine Woche dort war, war es eine intensive Erfahrung, die ich noch lange mit mir tragen werde.“– Pedri Andrea, 2B
Viele italienische Schüler:innen betonten zudem die persönliche Atmosphäre der Woche:
„Unsere Reise nach Linz war weit mehr als nur eine schulische Erfahrung. Neugierig, aber auch etwas orientierungslos angekommen, wurden wir von den Schüler:innen des BORG herzlich aufgenommen. Besonders beeindruckt hat uns, dass wir in der Schule nicht als Gäste, sondern als Mitschüler:innen behandelt wurden. Linz war für uns daher nicht nur ein Reiseziel, sondern eine wertvolle Erinnerung.“— Denis Emanuelli, 2B
Am Ende blieb vor allem eines: Dankbarkeit.„Diese Reise war wahrscheinlich eine der besten, die ich je mit der Schule erlebt habe – nicht nur wegen des kulturellen Wissens, das ich gewonnen habe, sondern auch dank der wunderbaren Menschen, die ich kennenlernen durfte.“
— Virginia Raffaelli, 2B
È stato un grande piacere avervi con noi al BORG Linz. Speriamo che questa sia solo l’inizio di una lunga collaborazione.
















