Der Tag begann wie immer um fünf vor acht Uhr, doch anstelle des Unterrichts wurde in der bereits am Vortag weihnachtlich dekorierten 6k-Klasse das Buffet von den zuständigen Schülern aufgebaut. Während diese Tee kochten, Brote schmierten und Kuchen schnitten, bereiteten sich auch die Beteiligten der vielen anderen Stationen auf die Kommenden vor. Mit zunehmender Zeit stieg auch die Nervosität, und als dann um neun Uhr die ersten Kinder und Eltern eintrafen, herrschte nicht nur bei den physikalischen Experimenten im Biologiesaal Hochspannung. Trotz der anfänglichen Aufregung, die sich jedoch schnell wieder in Luft auflöste, wurden die Interessenten freundlich von ihren Guides begrüßt und durchs Schulgebäude geführt.
Dann ging es stationsweise von Raum zu Raum. Anfangs konnten unsere Gäste interessante Experimente der Fächer Physik und Chemie beobachten sowie die schuleigenen Mikroskope benutzen. Dabei beeindruckten die zuständigen Schüler nicht nur mit der professionellen Durchführung ihrer Experimente, die mit der Verwendung von explosiven Gasen, Feuer, Hochspannung oder ätzenden Substanzen nicht einmal so ungefährlich waren, sondern auch mit den für alle gut verständlichen Erklärungen dazu, die zeigten, dass die Schüler wirklich verstanden hatten, wie ihre Experimente funktionierten.
Nachdem das Interesse der Kinder und Eltern erst einmal geweckt war, ging es weiter zu den gewünschten anderen Stationen. In unserem Informatikraum wurden neben einem Kartenzauber-trick, der besonders die etwas jüngeren Besucher begeisterte, auch einige Programme vorgestellt, mit denen wir im Unterricht arbeiten und die wir für Präsentationen und Reden oft verwenden.
Das Hauptaugenmerk des "Tages der offenen Tür" lag natürlich, dem Schulschwerpunkt entspre-chend, auf Kommunikation und Sprachen. Die an Latein interessierten Gäste konnten sich an einigen Sprachrätseln versuchen, wer sich über die Englisch Listening wagte, konnte mit einer kleinen Belohnung in Form von etwas Süßem rechnen und je nach Belieben durften Kinder und Eltern dem ganz normalen Spanisch-, Tschechisch- oder Italienischunterricht beiwohnen. Auch in den Fächern Kommunikation und Rhetorik, die viele Besucher besonders interessierten, stand im wahrsten Sinne des Wortes für alle die Tür offen.
Zwischendurch wurden von den Schülern und Schülerinnen der 7k- und 8k-Klasse immer wieder Reden zu unterschiedlichen Themen gehalten. Ob es sich nun um eine Trauerrede, eine Geburtstags-rede oder eine Rede zu allgemeinen Themen wie Kindesmisshandlung, Internet oder Atomkraft han-delte, die Vortragenden schafften es jedes Mal, ihr Publikum nicht nur zu beeindrucken, sondern auch zu berühren.
Viele Eltern und Kinder wollten von den Schülern des Hagenborges Informationen zum Stundenplan, den Vor-und Nachteilen der Schule, aber auch persönliche Meinungen hören, worauf diese dem Motto ihrer Schule alle Ehre machten und fleißig mit den Interessenten kommunizierten. Gegen Ende einer Führung ließen sich die meisten Eltern und Kinder ihre letzten unbeantworteten Fragen von Prof. Gärtner beantworten und verabschiedeten sich dann nach einem Stück Kuchen und einem Getränk vom Buffet, das auch heuer wieder ordentlich Umsatz machte. Nebenbei wurden die Besucher von den Schülern und Schülerinnen der 7. Klasse interviewt und ein Kamerateam filmte und fotografierte Gäste, Schüler und Lehrer. Auf die Frage, ob sie sich vorstellen könnten, nächstes Jahr tatsächlich das Borg Hagenberg zu besuchen, antworteten viele junge Besucher und Besucherinnen mit Ja.
Der "Tag der offenen Tür" war ein voller Erfolg für den gesamten Kommunikationszweig und nicht nur für die Besucher und Besucherinnen, sondern auch für uns eine tolle Erfahrung. Wir hoffen, dass wir alle Erwartungen erfüllen konnten, und freuen uns auch nach zehn Jahren noch über jeden Schüler und jede Schülerin, die wir durch diese Veranstaltung dazu bewegen konnten, unsere Schule zu besuchen!
Tag der offenen Tür in Hagenberg
Hagenberg - 30.11.2012
Am Freitag, dem 30. November, fand im Borg Hagenberg auch dieses Jahr wieder der "Tag der offenen Tür" statt. Neben zahlreichen Präsentationen, Aufgaben, Experimenten und Reden, die speziell für dieses Ereignis vorbereitet wurden, gab es auch genügend Gelegenheiten, den ganz normalen Unterricht zu beobachten. Die Veranstaltung wurde hauptsächlich von den Schülern und Schülerinnen der 6. Klasse und dem Lehrpersonal organisiert, doch auch die 7. und 8. Klassen waren wesentlich beteiligt
Mia Bangerl, 6k
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