Reinhard Teufel kam im Jahre 1974 in Linz zur Welt.
Nach der Volksschule besuchte er acht Jahre lang das Gymnasium Auhof, wo er auch maturierte.
Der frühere Teufel war etwas beleibter, doch bereits in seiner Oberstufenzeit entwickelte sich bei ihm ein ausgeprägtes Interesse für Sport. Während der Schulzeit sprang er schon früh morgens aus dem Bett, um noch vor dem Unterricht zu trainieren und auch nach dem Unterricht "sportelte" er fleißig weiter.
Bereits vor dem Abschluss der Schule wusste er schon ganz genau, dass ein Beruf als Sportler sein höchstes Ziel war und so war es klar, dass er nach Abschluss der Schule Sport studieren wollte. So trieb es ihn nach Innsbruck, wo er neben Bewegung und Sport auch noch Religion studierte, was auch heute sein zweites Fach ist.
In unserem Interview meinte er, dass er nie an eine Karriere als Lehrer dachte. Wie oben erwähnt, wollte er immer schon Sportler werden, doch das ist, wie die meisten von uns wissen, sehr schwer. Theologie studierte er eigentlich nur aus dem Grunde, weil er wissen wollte, woran er glaubt.
Der Glaube, sozusagen sein zweiter Lebensweg, entwickelte sich schon in seiner frühen Kindheit. Er bezeichnet seine Eltern als sehr gläubige Menschen, die regelmäßig den Gottesdienst besuchen. Für mich stellte sich natürlich die Frage, warum er auch Theologie studierte, obwohl er eine Laufbahn als Lehrer nie einschlagen wollte.
Herr Prof. Teufel meinte, dass der Glaube für ihn immer eine wichtige Stütze war, auch z.B. bei Wettkämpfen. Theologie studierte er rein aus Interesse heraus. Er wollte wissen, woran er glaubt.
Wie schon erwähnt, spielt der Glaube in seiner Familie eine große Rolle. Sein Bruder, der mittlerweile in Innsbruck lebt, ist in ganz Europa als buddhistischer Lehrer tätig.
Die dritte Leidenschaft von Herrn Prof. Teufel ist Kenia. Während seine Klassen-kameraden nach der Matura auf Maturareise fuhren, flog der Teufel für einige Zeit nach Kenia, um dort zu trainieren. In dieser Zeit lernte er auch seine Frau kennen, mit der er mittlerweile zwei Kinder hat, in denen nun auch schon die gleiche Leidenschaft zum Sport heranwächst, wie sie ihr Vater hat.
Und wie geht es weiter? 2005 kam er ans BORG, wurde vor 2 Jahren Zweigkoordinator des Fußball-Zweiges und versucht jetzt, den Fußball-Zweig so weiterzuführen, wie er bisher war. Die Hauptsache, und so ist sein Lebensmotto, ist, dass man sich bei den Dingen, die man erreichen möchte, sich wirklich Mühe gibt und hart dafür arbeitet, auch wenn nicht immer alles nur mit Ernst ablaufen muss. Wir wünschen Herrn Prof. Teufel alles Gute für die Zukunft.
Mag. Reinhard Teufel (Bereichsleiter des Leistungssport-Fußball-Zweiges)
Linz - 21.03.2013
Wir haben schon viel über berühmte und erfolgreiche Absolventen unserer Schule berichtet. Doch sollten wir nicht die engagierten Menschen vergessen, die das BORG zu einer außergewöhnlichen Schule machen.
Florian Plakolb 7z
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